03.12.2007 - Lehrerfortbildung zum Thema: "Erste-Hilfe-Maßnahmen"

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Ein Defibrillator für die Johann-Gutenberg-Realschule

Der Schulverein der Johann-Gutenberg-Realschule, Fröbelstraße 19, hat für ca. 2.700 Euro einen Defibrillator gekauft, der zukünftig fachkundig genutzt werden kann.

Am 3. Dezember 2007 wurde das gesamte Lehrerkollegium der JHG von zwei DLRG Erste-Hilfe-Ausbildern und einem Notarzt sachkundig und anhand vieler praktischer Übungen in die Handhabung des Gerätes für den Notfall eingewiesen.

20 engagierte Schulsanitäter, die an der Erste-Hilfe-AG, unter Leitung von Frau Mennicken teilnehmen, wurden von einer DLRG Mitarbeiterin „unfallecht“ geschminkt und ebenfalls unter fachkundiger Leitung angelernt.

Frau Mennicken, Initiatorin des Projektes, betont die simple Handhabung und den sehr verständlichen Einsatz des Gerätes, indem sie den Ablauf eines „Notfalles“ wie folgt schildert: Der Ersthelfer prüft bei dem Patienten, ob der Betreffende bei Bewusstsein ist und ob die Atmung ausgesetzt hat. Danach beginnt er mit der HLW. Der Zweithelfer holt den Defibrillator und kann anhand kindgerechter Anweisungen, die das Gerät „spricht“ diesen anschließen, um ein EKG aufzuzeichnen. Das EKG wird von dem Gerät ausgewertet und ggf. wird die Anweisung „Schock“ gegeben, wozu alle anwesenden Personen Abstand vom Patienten nehmen müssen. Die Handhabung des Gerätes wurde – laut Frau Mennicken – bereits mit Kindergartenkindern erfolgreich geprobt.

Selbstverständlich hofft Frau Mennicken, dass ein Einsatz des Defibrillators niemals nötig sein wird, aber sollte dennoch, beispielsweise bei einer der vielen Schulveranstaltungen der JHG ein „Notfall“ auftreten, ist die Schule, insbesondere die eingewiesenen Lehrer und Schüler in der Lage, bestmöglich zu helfen. Frau Mennicken bedankt sich beim Schulverein, der die Anschaffung des Gerätes ermöglicht hat.




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