Der Allianz Berufschancen-Test in der 9. Jahrgangsstufe (Schuljahr 03/04)

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Im Zusammenhang mit der Förderung der Berufswahlreife hatte sich die Schule im Schuljahr 02/03 erstmals dazu entschlossen an dem obigen Test teilzunehmen. Die Darstellung der Ergebnisse des Tests steht im Rahmen der Evaluation der schulischen Maßnahmen in diesem Bereich im Schuljahr 03/04.
Da die Ergebnisse erst Anfang des Schuljahrs 04/05 vorlagen, möchten wir diese (quasi als ‚Nachschlag’ zur Evaluation des vergangenen Schuljahrs ) nachreichen. Die Testauswertung wird nicht von der Allianz selber vorgenommen, sondern von der Akademie der Ruhr-Universität Bochum, die Allianz bekommt von dieser Akademie (genauso wenig wie die Schule ) eine Rückmeldung über individuelle SchülerInnenergebnisse.
Dies bekommen nur die SchülerInnen selber in anonymisierter Form. Als Rückmeldung bekam die Schule jedoch einen statistischen Vergleich des Gesamtergebnisses der 9. Jahrgangsstufe mit anderen 9. Jahrgangsstufen von Realschulen, die am Test teilgenommen haben.

Dabei geht es um

1. die Ergebnisse von Leistungstests
2. die Ergebnisse zu Arbeitshaltungen und –stilen

Gerade da es in beiden Bereichen nicht um fachbezogene Schulleistungen, sondern um allgemeinere Fähigkeiten geht, wird es interessant sein die Ergebnisse mit den Ergebnissen der fachbezogenen Lernstandserhebungen zu vergleichen.



1. Die Ergebnisse der Leistungstests

Mit einigen Testskalen werden Teilbereiche der kognitiven Fähigkeiten ihrer Schüler erfasst, z.B. beim Verstehen von Texten oder dem räumlichen Vorstellungsvermögen. Bei diesem Typ von Aufgaben war im Test immer eine der möglichen Antworten richtig, die anderen falsch. Wir haben für jeden Schüler bzw. für jede Schülerin für jede Skala gezählt, welcher Prozentsatz der Antworten "richtig" war, und daraus den Mittelwert ihrer Jahrgangsstufe berechnet. Sie finden das Ergebnis für die fünf Leistungstests im oberen Balken des folgenden Diagramms.

Damit Sie diese Ergebnisse einschätzen können, haben wir die gleiche Auswertung auch für Referenzgruppen gemacht. In diesem Fall besteht die Referenzgruppe aus den Schülern aller 9. Klassen der Realschulen, die bereits den Berufschancen-Test in der aktuellen Form bearbeitet haben. Das Ergebnis sehen sie im jeweils unteren Balken des Diagramms.



Bitte beachten Sie bei der Interpretation der Ergebnisse, dass es nicht Zielsetzung des Berufschancen-Tests ist, fachbezogene Schulleistungen zu erfassen. Dieser Test erfasst also keinen Schulstoff, auch in den Testskalen zu Textverständnis und mathematischem Verständnis nicht. Vielmehr wurde bei der Konzeption die Zielsetzung verfolgt, gerade die nicht so stark vom schulischen Wissen abhängigen Facetten der kognitiven Leistungsfähigkeit zu erfassen, um den Schülerinnen und Schülern eine zusätzliche Sichtweise gerade in Ergänzung zu ihren Noten geben zu können.

Schulnoten hängen naturgemäß nicht nur von der prinzipiellen Denkfähigkeit der Schüler ab, sondern z.B. auch von deren Fleiß und Lernverhalten. Es kann daher ohne weiteres vorkommen, dass obwohl bei einzelnen Schülerinnen und Schülern als auch im Jahrgangsstufendurchschnitt ihr das auf den konkret gezeigten schulischen Leistungen aufbauenden Notenbild stark von den Testwerten abweicht.



2. Ergebnisse zu Arbeitshaltung und -stilen

Bei den anderen Testskalen gibt es im Gegensatz zu den Leistungstests nicht eindeutig "richtige" und "falsche" Lösungen, sondern die Fragen erfassen den Grad der Zustimmung der Schülerinnen und Schüler zu bestimmten Aufgaben. Die Antworten der Schüler werden zu einem Wert für die Ausprägung auf der jeweiligen Skala zusammengefasst und dieser mit den Ergebnissen der Referenzgruppe verglichen. Dabei bedient man sich so genannter "Prozentränge". Hat ein Schüler z.B. den Prozentrang 30, so heißt das, dass 30% der Referenzgruppe einen niedrigeren und 70% einen höheren Ausprägungsgrad auf dieser Skala haben. Ein durchschnittliches Ergebnis entspricht einem Prozentrang von 50: Je die Hälfte der Referenzgruppe hat einen höheren bzw. einen niedrigeren Wert erreicht.

Die Balken in der folgenden Grafik zeigen Ihnen für die zehn Skalen zu Arbeitshaltungen und Stilen die Mittelwerte der Prozentränge der Schüler. Geht ein Balken über die 50%-Linie hinaus, ist der Durchschnitt der Jahrgangsstufe höher als in der Referenzgruppe (diese besteht wieder aus den Schülern der 9. Klassen der Realschulen). Erreicht der Balken diese mittlere Linie nicht, ist der Durchschnitt in dieser Jahrgangsstufe niedriger als in dieser Referenzgruppe.



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